Samstag, 28. April 2012

Bärlauch überall



Ich liebe ja Bärlauch und so konnte ich nicht wiederstehen, das tolle Kraut für alle Teile dieses Gerichts zu verwenden: Bärlauch ist in den selbstgemachten Gnocchis, ein Bärlauch-Pesto als Kruste auf dem Schweinefilet und in die Sahnesauce kam das restliche Pesto auch noch.

Als Grundlage für alles habe ich erstmal ein Pesto aus Bärlauch, Cashewkernen, Olivenöl und Pecorino hergestellt.

Die Gnocchis bestehen aus Mehl, Frischkäse, Eigelb, Salz und dem Pesto. Das Schweinefilet wurde in Scheiben geschnitten, gesalzen und gepfeffert und mit dem Pesto obendrauf für 40 Minuten in den Ofen geschoben. Zwischendurch wurde das Ganze etwas abgedeckt, damit die Kruste nicht zu sehr austrocknete.

Für die Sauce wurde etwas Frischkäse, Schlagsahne und Milch verwendet. Hinzu kam noch etwas Pecorino und das Bärlauch-Pesto.

Einfach, aber genial. 

Mittwoch, 25. April 2012

Das Kochbuch: 400 Rezepte für jeden Tag

480 S., Gräfe und Unzer, 29,99 €, ISBN 978-3-8338-2308-4

Ein Kochbuch, das man einfach haben muss. Unglaublich viele Rezepte laden ein zum Nachkochen, nichts wirklich Exotisches, alles recht einfach und als Basiswerk in meinen Augen ein Muss in jeder Küche. Hier wird kein bestimmter kulinarischer Stil verfolgt oder die Küches eines Landes bevorzugt, sondern vielmehr eine Crossover-Küche mit dem Besten aus allem propagiert.

Aufgeteilt ist das Buch in einen einführenden Teil "Küchentechnik", in dem ein Einblick in einfache und edle Zutaten gegeben wird, Küchenutensilien unter die Lupe genommen werden und Techniken erklärt sowie Begriffe definiert werden.

Im Rezeptteil gibt es die klassischen Kategorien
  • Fingerfood und Snacks
  • Salate und Vorspeisen
  • Suppen
  • Gemüse
  • Nudeln & Co
  • Fleisch und Geflügel
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Desserts und Kuchen
  • Brote
  • Einmachen
Das Register ist sehr gut gelungen. So muss man nicht den korrekten Namen des Gerichts kennen, wie ich es leider in anderen Kochbüchern bereits gesehen habe. Es ist vielmehr eine Mischung aus Zutaten und Rezeptnamen, die den Nutzer schnell finden lassen, was er sucht.

Alle Rezepte haben Angaben zur Anzahl der Portionen, der Zubereitungszeit und der Fett- und Energiewerte - was ich besonders lobenswert finde, denn das wird neuerdings in Kochbüchern immer seltener angegeben.

Und welche Rezepte haben mich besonders angesprochen? Da wäre zum einen die Brokkoli-Suppe mit Schmelzkäse, die in den nächsten Tagen getestet wird. Oder die Räucherlachs-Crêpe-Torte. Wie wärs mit dem Wurstsalat mit Radieschenblätter-Pesto oder die Bratheringe mit Zwiebelmarinade? Und die Hähnchenkeulen aus dem Ofen klingen nach echtem Familienessen: wenig Vorbereitung, viel Geschmack.

Bereits nachgekocht wurde der Weisse-Bohnen-Eintopf.

Wer also ein Basiswerk mit vielen Anregungen wünscht, ist mit diesem Standardwerk wirklich gut bedient.

Dienstag, 24. April 2012

Heidelbeerkuchen mit Butterstreuseln


Ich möchte gleich noch ein Rezept aus "California: Die neue Genussküche der amerikanischen Riviera" posten, welches ich für mein Backprojekt ausprobiert habe. Und ich kann nur sagen - phantastisch!!! So ein geiler Kuchen.... Ich werd ja noch zur echten Bäckerin - ich glaub, mein Café kann kommen ;-).

Zutaten: 
Mürbeteig

  • 250 g Mehl
  • 125 g kalte Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei
Füllung
  • 500 g Heidelbeeren
  • 200 ml Heidelbeersaft
  • Saft von 1/ Zitrone
  • 1 Prise gemahlener Zimt
  • 80 g Zucker
  • 1 EL Speisestärke
Streusel
  • 100 g Mehl
  • 150 g kalte Butterstückchen
  • 100 g Zucker
  • Puderzucker zum Bestäuben (hatte ich leider nicht im Haus)
Zubereitung:
  1. Die Zutaten für den Mürbeteig auf einer Arbeitsfläche mit einem großen Messer durchhacken und damit vermengen. Dann mit den Händen weiterarbeiten und einen geschmeidigen Teig formen. Als Kugel eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  2. Heidelbeersaft mit Zucker und Zimt aufkochen und die mit 2 EL kaltem Wasser angerührte Speisestärke unterrühren und nochmal kurz aufkochen lassen. Die Heidelbeeren untermengen.
  3. Den Mürbeteig ausrollen und in eine gefettete Kuchenform mit 26 cm Durchmesser legen, fest andrücken. Nochmal für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  4. Dann die Füllung in die Form geben und im vorgeheizten Backofen bei Umluft 180°C 30 Minuten backen.
  5. Inzwischen die Zutaten für die Streusel mit der Hand vermengen und krümelig zupfen.
  6. Die Streusel auf den Kuchen geben und nochmal 20 Minuten in den Ofen schieben.
  7. Den Kuchen auskühlen lassen (!) und dann mit Puderzucker bestäuben.
Das Auskühlen ist deshalb wichtig, weil die Füllung mit dem Erkalten fest wird. Ich konnte es nicht abwarten und warm schmeckt der Kuchen fast noch besser, ist aber noch etwas flüssig. Das kann aber auch mit daran gelegen haben, dass ich keine frischen Heidelbeeren, sondern welche aus dem Glas genommen habe und noch mehr Flüssigkeit ausgetreten ist, als im Rezept angegeben.

... also immer schön ans Rezept halten beim Backen!

Montag, 23. April 2012

Hähnchenbrust in Rotweinsauce


Ich habe zwei neue Kochbücher als Rezensionsexemplare bekommen und da musste natürlich schnell das ein oder andere draus ausprobiert werden. Als erstes entschied ich mich für die Hähnchenbrust aus dem Buch "California: Die neue Genussküche der amerikanischen Riviera" von  Annemarie Lenze.

Die Hähnchenbrust wird mit Möhren und Pilzen in Rotweissauce geschmort und das Fleisch ist danach sehr aromatisch.

Die mit Salz und Pfeffer gewürzten Hähnchenbrüste werden mit einer Kräuter-Mehl-Mischung paniert. Nacheinander wird erst Speck knusprig gebraten, dann die Hähnchenbrüste von allen Seiten kräftig angebraten, beides aus der Pfanne nehmen und Knoblauch, Möhrenstücke und Champingnons im Bratensaft gar schmoren, dann auch diese hinausnehmen.

Ordentlich mit Rotwein den Bratensaft ablöschen und auf die Hälfte reduzieren.Mit Hühnerbrühe auffüllen und auf ein Drittel einkochen lassen.

Die Hähnchenbrüste dann in den Bratensaft einlegen und für 15 Minuten in den Ofen schieben (180°C). Danach etwas ruhen lassen und das Fleisch in Scheiben schneiden.

Die Sauce auf die gewünschte Konsistenz einkochen, evtl. pürieren und mit kalten Butterstückchen verfeinern. Speck und Gemüse wieder zufügen und mit dem Fleisch servieren.

Dazu: Kartoffeln oder Kartoffelpüree.


Dienstag, 17. April 2012

Ananaskuchen


So richtig schön saftig sah das Bild des Ananaskuches aus meinem neuen Lieblingskochbuch Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen aus und ich war mit meinem Ergebnis recht zufrieden. Etwas länger hätte er allerdings im Ofen bleiben können, er war noch recht klebrig.


Benötigt werden:
  • 300 g Zucker
  • 175 g Kokosraspel
  • 250 ml Kokosmilch
  • 280 g frische, gewürfelte Ananas
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1 EL weiche Butter
  • 125 g Backpulver
  • 2 EL Limettensaft
Zubereitung:
  1. Tortenform buttern. Ofen auf 180°C vorheizen. 
  2. Zucker, Kokosraspel, Kokosmilch, Ananas und Eier in einer großen Schüssel verrühren. 
  3. Mehl und Backpulver hineinsieben und unterheben.
  4. Den Teig in die Form füllen und im Ofen 1 h backen (wie gesagt: kann evtl. auch etwas länger dauern - mit einem Stab den Teig von innen prüfen).
  5. Weiche Butter und Puderzucker zu einem glatten Masse verrühren.
  6. Limettensaft unterrühren bis der Zuckerguss glatt und fließfähig ist. (evtl. lieber flüssige Butter verwenden oder mehr Limettensaft)
  7. Den fertigen, leicht abgekühlten Kuchen mit dem Zuckerguss überziehen.
Toller Sonntagskuchen und so einfach!

Montag, 16. April 2012

Brie-Quiche


Auf der Suche nach einem Rezept für meinen fertigen Mürbeteig, der noch im Kühlschrank auf Verarbeitung wartete, bin ich beim Stöbern in dem tollen Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen auf verschiedene Quich-Varianten gestoßen. Und eine Variante mit Brie als Belag fand ich äußerst spannend und zudem preiswert und schnell gemacht.

Der Brie wird einfach im Kreis auf den Mürbeteig, der in einer Quicheform (bei mir Kuchenform - ich brauch dringend mal das richtige Küchenutensil!) ausgelegt wurde. Darauf thronen Scheiben von Tomaten und frischem Basilikum. Mit Thymian bestreuen und für 30 Minuten ab in den Ofen.

Lecker! (... leider hatte ich einen süßen Mürbeteig, das passte dann doch nicht so ganz.)


Samstag, 14. April 2012

Safranrisotto mit Salami


Zeit für Risotto - mal gucken, was nach dem Kurztrip an die Ostsee noch so im Kühlschrank war. Erstmal Safranbutter (gab's grad bei Lidl) zerlassen, eine Schalotte und eine Knoblauchzehe anbraten. Dann gewürfelte Salami zufügen und etwas ausbraten lassen. Risottoreis anschwitzen und das Ganze mit Brühe ablöschen und langsam fertig garen, indem immer wieder etwas Brühe hinzu gegossen wird. Am Ende noch etwas Safranbutter und geriebenen Parmesan unterrühren und mit Parmesan bestreut servieren.

Montag, 2. April 2012

Indisches Joghurt-Zitronen-Huhn im Schmortopf


Welch geniale Idee: ein ganzes Huhn mit einer Joghurt-Marinade bestreichen, die des Weiteren aus Zimt, gemahlenem Koriander, Kurkuma und Chilipulver (bei mir waren es Chiliflocken) besteht.

Außerdem Kartoffeln mit Schale in dünne Scheiben schneiden, in den Bräter geben und mit etwas Öl beträufeln. Eine Zitrone halbieren und eine Hälfte in Streifen schneiden, auf die Kartoffeln legen und alles salzen und pfeffern.

Die andere Zitronenhälfte wird ins Huhn gesteckt und dieses auf die Kartoffeln gelegt .... und ab in den Ofen - die erste Sunde mit Deckel, die zweite Stunde ohne und dann einmal zwischendrin wenden.

Schmeckt herrlich frisch nach Süden und herrlich indisch!


Sonntag, 1. April 2012

Nachgekocht:Brokkoli mit Erdnusssauce



Als ich dieses Rezept auf Barbaras Blog gelesen hatte, war ich von der Kombination begeistert und schnelle Gerichte haben bei mir eh eine große Chance, schnell nachgekocht zu werden.

Der Brokkoli muss bissfest gegart werden. Parrallel wird in etwas Öl eine gehackte Knoblauchzehe und Ingwer zum Duften gebracht. Der Brokkoli wird darin geschwenkt.

Für die Sauce wird eine Zwiebel in Erdnussöl angebraten und Erdnussbutter, Kokosmilch, süße Chilisauce sowie ein Schuss Fischsauce hinzugefügt, verrührt und kurz aufgekocht.

Den Brokkoli zusammen mit Basmati- oder Jasminreis und der Sauce servieren.

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